Archiv für August, 2011

31.August 2011

Vorsorgevollmacht – der Ehepartner kann immer bestimmen?

Im ersten Teil sind wir auf die Notwendigkeit einer Vorsorgevollmacht eingegangen. In diesem Teil erfahrt ihr mehr über Rechte und Pflichten des Bevollmächtigten.

Argument: Ehepartner können untereinander für den Partner entscheiden.

Diese Auffassung vertreten die Vertreter der Generation 60+ vehement. Ein Ehepartner kann immer für den anderen entscheiden und einstehen. Und genau da irren sie. Wenn das Gericht einen Betreuer bestellt, hat selbst der Ehepartner das Nachsehen. Ohne Vorsorgevollmacht können die vermeintlichen Rechte des Ehepartners ganz schnell auf den Boden der Tatsache zurückgeholt werden und unbeachtet bleiben. Welcher normal denkende Mensch will sich diesem Risiko aussetzen?

Kann der Bevollmächtigte das Testament ändern?

Die größte Angst der BestAgers – der Bevollmächtige kann das Testament zu seinen Gunsten ändern. Hier sind alle Vollmachtgeber auf der sicheren Seite. Der Bevollmächtigte darf kein Testament erstellen und das existierende Testament auch nicht ändern. Ebenso wenig darf der Bevollmächtigte eine Eheschließung bestimmen. Beide Punkte gehören zu den höchstpersönlichen Angelegenheiten des Vollmachtgebers und können auf keinen Fall mittels der Vorsorgevollmacht geregelt werden.

Welche Punkte regelt die Vorsorgevollmacht?

Mit der Vorsorgevollmacht werden u.a. geregelt:

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16.August 2011

Vorsorgevollmacht – so überzeugt ihr eure Eltern und Schwiegereltern

Die Eltern oder Schwiegereltern klagen über einige Zipperlein und haben die 60 bereits erreicht oder gar überschritten? Dann wird es Zeit für eine Vorsorgevollmacht – denken die Kinder. Kinder wollen ihre Eltern schützen, sie sind der Meinung, dass die Eltern und ebenso auch die Schwiegereltern auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben führen sollen. Dieser Wunsch ist auf Dauer nur mit einer Vorsorgevollmacht oder Betreuungsvollmacht zu erreichen.

Was regelt die Vorsorgevollmacht?

Befindet sich der Vollmachtgeber (Mutter oder Vater) in einer hilflosen Lage regelt die in der Vollmacht benannte Person ihres Vertrauens, in dieser schwierigen Zeit die Geschicke. Das Elternteil kann sich darauf verlassen, dass die eigenen Kinder ihre Wünsche berücksichtigt und durchsetzt. Im Idealfall wurde vorher mit den Kindern genau abgesprochen, was die Eltern wollen und was nicht, welcher Fall niemals gewünscht wurde – das alles lässt sich schriftlich in der Vorsorgevollmacht fixieren.

Hilflose Lage?

Die Eltern stehen seit mehr als 30 Jahren im Berufsleben, sie sind ihrer Meinung nach nicht hilflos. Aber ein Zuckerschock, Schlaganfall, Unfall, Koma – birgt endlos viele Möglichkeiten, um eine Vorsorgevollmacht haben zu müssen und dann haben zu wollen.

Ohne Vorsorgevollmacht entsteht eine Versorgungsnummer

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